Motherhood

Meine Schwangerschaft

Hallo ihr Lieben,

als Thema für den ersten Blogeintrag habe ich mich entschieden,über meine Schwangerschaft zu berichten,da mich dazu auch heute noch ganz viele Fragen erreichen.

Wir haben uns im Februar 2016 dazu entschieden nicht mehr zu verhüten aber alles recht locker anzugehen und uns keinen großen Stress zu machen. Ganz nach dem Motto:“Wenn´s passiert, dann passiert es und wenn es länger dauert ist es auch kein Problem“.
Als ich dann tatsächlich schon Mitte April den positiven Schwangerschaftstest in der Hand gehalten habe, war ich zwar sehr, sehr glücklich, aber auch unsicher.😁
Unsicher, weil man in diesem Moment einfach trotzdem völlig überrumpelt ist und tausend Gefühle auf einen einprasseln.

In der 8. Woche endlich den ersten Herzschlag unseres Baby’s auf dem Ultraschallmonitor zu sehen, war einfach unbeschreiblich und ab diesem Moment wurde dieses Wunder einfach viel fassbarer für uns.

Meine Schwangerschaft verlief zuerst völlig komplikationslos und ich konnte sie in vollen Zügen genießen.
Dadurch das ich als Krankenschwester ab der 12.Woche ein Berufsverbot bekam, konnte ich mich voll und ganz auf meine neue Rolle einstellen und habe mich auch nie wirklich gelangweilt(Diese Frage habt ihr mir ganz, ganz oft gestellt☺).

Ein weiterer Meilenstein war der erste große Ultraschall in der 20.SSW.
Zum einem weil wir erfahren haben das die Entwicklung völlig zeitgerecht ist und als Organe richtig angelegt sind, zum anderen wurde uns endlich das Geschlecht mitgeteilt.
EIN MÄDCHEN!😱😍

Ich kann euch sagen, wir haben uns so sehr gefreut. Natürlich ist das Geschlecht eher zweitrangig aber ich bin ehrlich, wir haben uns still und heimlich immer eine kleine Maja gewünscht.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich einen Nestbautrieb und Shoppingwahn entwickelt, die es wirklich in sich hatten😂.
Aber ich denke, dass kennt jede werdende Mami und die Vorfreude ist mit jedem neuen Teil, welches für unsere kleine Maus eingezogen ist, gewachsen.

Oft werde ich auch gefragt wieviel ich zugenommen habe und wie ich mich in meiner Schwangerschaft ernährt habe. Ich habe stolze 22 kg zugenommen und mich, bis auf ein paar Ausnahmen wie rohem Fisch/Fleisch etc., so ernährt wie vorher.

Das zeigt einmal mehr, dass der Körper sich holt was er braucht also macht euch nicht verrückt, wenn es euch ähnlich geht wie mir zu der Zeit☺.

 

Leider wurde aus meiner völlig komplikationslosen Schwangerschaft ab der 32.SSW ein Höllenritt.
Bei dem Routine Ultraschall stellte meine Gynäkologin eine Plazentainsuffizienz, vermindertes Fruchtwasser und eine Wachstumsretadierung bei Maja fest.
Ich wurde sofort ins Krankenhaus überwiesen und eine Woche lang auf den Kopf gestellt, unzählige Untersuchungen und CTG´s.

Ich war mit den Nerven wirklich am Ende und bin froh, dass mein Verlobter zu der Zeit so fest an meiner Seite war und trotz wahnsinniger Angst für uns beide stark geblieben ist.
Gott sei dank war es so, dass Maja zwar kleiner war als manch andere Kinder zu der Zeit aber sonst alles total in Ordnung.

Ich durfte also wieder nach Hause und konnte neben der Fertigstellung des Kinderzimmers noch meine Babyparty mit meinen Freundinnen erleben und Zeit mit Christian genießen.

In der 36.SSW war es dann leider so, dass meine Ärztin kaum noch Fruchtwasser erkennen konnte und auch die Kleine nicht mehr weiter gewachsen ist, ich musste also sofort wieder ins Krankenhaus.
Dort angekommen hat man uns dann recht schnell vor die Entscheidung gestellt, am nächsten Tag die Geburt einzuleiten oder einen Kaiserschnitt zu machen.

Wie wir uns entschieden haben und wie die Geburt unserer Tochter verlaufen ist, erfahrt ihr im nächsten Teil, meinem Geburtsbericht😊.