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Fliegen mit Baby

Hallo ihr Lieben,

nach den beiden Flugreisen mit Maja in diesem Jahr gab es so viele Fragen Eurerseits zu diesem Thema, dass ich mir dachte, es macht doch Sinn, einen Blogpost dazu zu schreiben.
Eins vorweg, ich bin sicherlich keine Expertin auf diesem Gebiet und habe mich vorher mindestens genauso verrückt gemacht wie Ihr. 😊
Und ich kann Euch beruhigen.
ALLES HALB SO WILD. 😅

Das Wichtigste an der Geschichte ist eine gute Vorbereitung.
Ich werde Euch einfach mal meine Tipps & Tricks aufschreiben, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben.

 

1. Bei der Reisebuchung:

Den ersten Schritt, den ich getätigt habe, war, die Eltern/Kind-Sitze in der vordersten Reihe direkt nach der Reisebuchung zu reservieren.
Dort wird nämlich in der Regel für Kinder bis 10KG nach dem Start ein Baby-Bettchen an der Kabinenwand angebracht.
Bei uns war es auf beiden Flügen kostenslos und ich fand es einfach mega entspannend Maja auch mal abzusetzen.
Sitzt/liegt Euer Schatz nämlich 3 oder 4 Stunden auf eurem Schoß, kann es eine ziemlich warme und schwitzige Angelegenheit werden. 😋
Für mich beginnt der Urlaub schon im Flugzeug und daher ist das eine riesige Entlastung gewesen.

2.Gepäck

Schaut bei der Reisebuchung, ob für Euer Kind ein Gepäckstück inkludiert ist obwohl es keinen Sitzplatzanspruch hat.
Falls nicht, tut Euch einen Gefallen und bucht einen Koffer dazu.
Es glaubt einem ja niemand, was zur Hölle man alles einpacken muss, wenn man mit so einem Zwerg unterwegs ist.
Mit unserem Gepäck für eine Woche Türkei fliegen kinderlose Menschen 6 Wochen um die halbe Welt. 😅
Sicherlich habe ich es etwas übertrieben, aber ich bin im Ausland lieber für (fast) alle Eventualitäten gewappnet, bevor das unnötige „los rennen“ am Urlaubsort los geht.

3.Handgepäck

Die Frage die am häufigsten gestellt wurde, war ob Ihr heißes und kaltes Wasser für euren Schatz mit an Bord nehmen dürft.
JA, dürft Ihr.
Die meist schlecht gelaunten Mitarbeiter vom Sicherheitspersonal werfen einen Blick auf die Flüssigkeiten, die ihr am besten direkt auspackt und auf das Band legt, und das war´s auch schon.
Ansonsten hatte ich alles mit im Handgepäck was ich auch so für Maja brauche, wenn wir länger als zwei Stunden von Zuhause weg sind.

4.Am Flughafen

Bei unserem ersten Flug hatte ich Maja durchweg in der Babytrage bis wir ins Flugzeug eingestiegen sind.
Das war wirklich mega entspannt und ich musste Sie nur für die Sicherheitskontrolle kurz raus nehmen.
Jetzt beim zweiten Flug war sie ja schon älter und auch schwerer, also haben wir den Buggy bis zum Flugzeug mitgenommen.
Auch super easy, den stellt Ihr ab und bekommt ihn am Urlaubsort beim Sperrgepäck wieder.😊

5.Im Flugzeug

Maja wurde mit einem extra Gurt an meinem befestigt und saß während Start und Landung auf meinem Schoß.
Ich habe ihr beim Rollen auf die Startbahn eine Flasche mit Milch für den Druckausgleich gegeben, von der Sie aber nur minimal getrunken hat, weil sie dabei tief und fest eingeschlafen ist.
Ich habe beide Male darauf geachtet nachts oder früh morgens zu fliegen und sie hat die Flüge fast komplett verschlafen.👍🏻
Nachdem dann die Reiseflughöhe errreicht war, hat die Flugbegleiterin das Bettchen eingehangen und Madame hat friedlich zwei Stunden geschlafen.
Da die Temperaturen im Flugzeug sehr schwanken, habe ich sie nicht allzu dick angezogen und Sie lieber mit einer Decke zugedeckt.
Als Maja wach wurde hat sie in dem Bettchen gesessen und wurde von uns mit Spielzeug bei Laune gehalten bzw. gab es so viel für Sie zu gucken, dass zum weinen gar keine Zeit blieb. 😛
Was mir aufgefallen ist, sobald man mit einem Baby das Flugzeug betritt, ist man für viele ein rotes Tuch und sieht die Panik in den Augen der Menschen. 😅
Die denken nämlich, dass Euer Kind den ganzen Flug hysterisch durchbrüllen wird.
Was in meinen Augen völliger Quatsch ist, wenn man einfach gut vorbereitet ist.
Und wenn ein Baby mal schreit, dann ist das in Gottes Namen nunmal so, denn BABY´s DÜRFEN WEINEN!
Lasst Euch von blöden Blicken, rollenden Augen oder genervtem Getue nicht aus der Ruhe bringen.
Ihr könnt es sowieso nicht ändern und seht diese Menschen nie wieder.😊
Bei der Landung saß die Kleine wieder auf meinem Schoß und ich habe Ihr nochmal ein Fläschchen angeboten zum Druckausgleich.

Das, meine Lieben, war es an sich auch schon.
Versucht entspannt zu bleiben, dann habt Ihr auch ein entspanntes Baby.
Gerade beim Fliegen gilt das Motto „Übung macht den Meister“ , Ihr werdet aus der Situation lernen.

Ich wünsche euch jetzt schonmal tolle Flugreisen mit euren Kindern und hoffe dieser Blogpost hilft euch etwas.

Bis dahin,

Eure Kathi💋